U n s e r P o r t r a i t
Zwischen B 44 und dem Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue
Zur Geschichte:
Seit 1984 existiert die Apotheke, die anfangs wegen ihres
Glas-Kuppeldaches im gesamten Landkreis in aller Munde war. Oft wurde sie deshalb auch als
"Gewächshaus" bezeichnet. Dieser Baustil resultiert zum einen aus den beiden
fensterlosen Grenzmauern, zum anderen aus den in Brüssel und Paris gesehenen Vorbildern.
Tageslicht gibt es an diesem Arbeitsplatz nahezu ganzjährig. Die in Frankfurt Rhein-Main
in Richtung Süden gestarteten Fluggäste erleben das Glasdach bei Sonne auf dem
Fensterplatz wie einen blendenden Spiegel.
Die Inhaberin, Apothekerin Ina Müller-Ehrenfels - in Erfelden und Umgebung bei Groß und Klein allgemein als "Ina" bekannt - gründete die Apotheke nach vierzehnjähriger Ausbildungs-, Studien- und Arbeitszeit in Riedstadt-Wolfskehlen, Groß-Umstadt, Mainz, Darmstadt, Berlin, Wiesloch und Groß-Gerau. Der universitären Ausbildung folgte die Arbeit in öffentlichen und Krankenhausapotheken - unter anderem am Klinikum Neukölln in Berlin.
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Die
Kühkopf-Apotheke ist zum einen anerkannte Ausbildungsstätte für Offizinpharmazie, zum
anderen hat die Inhaberin in den vergangenen Jahren auch als Dozentin für Pharmakologie
an der Krankenpflegeschule des Psychiatrischen Landeskrankenhauses
Goddelau-Philippshospital und als Mitglied des Prüfungsausschusses für
Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte der Landesapothekerkammer Hessen in Darmstadt
nebenberuflich gearbeitet. Regelmäßig wurden und werden in der Apotheke
Schulpraktikanten, PKA-Lehrlinge und Pharmaziepraktikanten ausgebildet. |
Am Herzen liegt der Chefin auch die Schnakenbekämpfung im nahen Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue: "Dafür habe ich schon manchen Kunden verprellt. Aber das ist mir weniger wichtig als ein menschenwürdiges Leben der im Schnakenbrutgebiet Kühkopf-Knoblochsaue wohnenden Menschen. Nach jahrelangem Hin und Her wurde von der KABS (Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) eine sinnvolle, biologische Schnakenbekämpfung für die Region installiert. Dafür hat Ina Müller-Ehrenfels jahrelang zusammen mit vielen Riedstädtern gekämpft.